Kindergarten Gnodstadt

KONZEPTION

Inhaltsverzeichnis:

1. Vorstellung des Kindergartens

1.1. Kontakt

1.2. Träger der Einrichtung

1.3. Örtliche Umgebung

1.4. Entstehung des Kindergartens

1.5. Räumlichkeiten

1.5.1. Gruppenraum

1.5.2. Vorschulzimmer

1.5.3. Eingangsbereich - Garderobe

1.5.4. Bad

1.5.5. Küche

1.5.6. Büro

1.6. Garten und Spielgeräte

1.7. Personal

1.8. Öffnungszeiten/Schließzeiten/Ferien

 

2. Preisübersicht

2.1. Preise für Kindergartenkinder

2.2. Preise für Schulkinder

2.3. Preise für Mittagsbetreuung

2.4. Mitgliedsbeitrag des Diakonievereins

 

3. Tagesablauf

3.1. Methoden der pädagogischen Arbeit

3.1.1. Bedeutung des Spiels

3.1.2. Angebot in spezifischen Altersgruppen

3.1.3. Kinderkonferenz

3.1.4. Projektarbeit

3.1.5. Mahlzeiten

 

4. Erziehungsziele

4.1. Förderung der Motorik

4.2. Sprachförderung

4.3. Förderung der Merkfähigkeit

4.4. Förderung der Selbständigkeit

4.5. Förderung der Konzentrationsfähigkeit

4.6. Förderung der Beziehungsfähigkeit

4.7. Förderung des Gemeinschaftsgefühl und der Gruppenfähigkeit

4.8. Religiöse Erziehung

4.9. Erlernung und Beachtung der Regeln

4.10. Sauberkeitserziehung

4.11. Individuelle und gezielte Förderung

4.12. Vorschule

 

5. Elternarbeit

5.1. Feste/Mitarbeit bei Festen

5.2. Anmeldegespräch/Aufnahmegespräch

5.3. Elternabende

5.4. Elternbeirat

5.5. Elterngespräche

5.6. Jährliche Elternbefragung

5.7. Kindergartenzeitung

 

6. Kooperation mit anderen Einrichtungen

6.1. Grundschule

6.2. Beratungsstelle/Frühförderstelle/Fachkräfte

6.3. Jugendamt

6.4. Verein

6.5. Kirche

 

1. Vorstellung des Kindergartens

1.1. Kontakt

Evang. Kindergarten Gnodstdt

Hauptstrasse36

97340 Marktbreit/Gnodstadt

Tel.: 09332 9646

Email.: info@kiga-gnodstadt.de

 

1.2. Träger der Einrichtung

Der Träger der Einrichtung ist der Diakonieverein Gnodstadt e. V. zurzeit besteht der Verein aus dem:

1. Vorsitzenden:      Jürgen Schmidt

2. Vorsitzenden:      Pfarrer Christoph Schwethelm

Kassiererin:              Marianne Müller

Schriftführerin:        Karina Hofmann

 

Der Diakonieverein wird alle vier Jahre von den Mitgliedern gewählt.

Alle Eltern, deren Kind/er den Kindergarten Gnodstadt besuchen, müssen Mitglied im Diakonieverein sein.

Nach einem Beschluss des Vereins findet die Eingewöhnungszeit für die Kindergartenkinder nur im September, Januar und März statt.

 

1.3. Örtliche Umgebung

Der Kindergarten befindet sich in ländlicher Umgebung, am Ortsrand von Gnodstadt Richtung Enheim. Es gibt zwei Neubaugebiete, die hauptsächlich von Familien bewohnt werden. Im Ort gibt es einen Bäcker und einen Metzger, weitere Einkaufsmöglichkeiten sind im 5 Kilometer entferntem Marktbreit.

 

1.4. Entstehung des Kindergartens

Der Verein wurde am Sonntag, 18. September 1966 gegründet.

Eintrag ins Vereinsregister am 24. Oktober 1967.

Zweck des Ev. Diakonievereins Gnodstadt e. V. ist die Förderung der Kinder und Jugenderziehung. Der Vereinszweck soll verwirklicht werden insbesondere durch den Betrieb eines Kindergartens.

Eröffnung des Kindergartens in Gnodstadt im Juli 1967.

 

1.5. Räumlichkeiten

1.5.1. Gruppenraum

Die Aufteilung (übersichtliche Funktionsbereiche) und Ausstattung (altersgerechter Spielmaterialien) richten sich nach den erschiedenen Altersgruppen. Der große Gruppenraum hat durch den Einbau eines 2stöckigen Holzhauses nochmal zwei Spielbereiche dazugewonnen.

 

Bereiche im Gruppenraum

Bauecke

Vorhanden sind Holzbausteine, Fahrzeuge, Tiere und eine Holzeisenbahn. Die Kinder können frei über die Spielmaterialien verfügen. Der Fantasie sind keine Grenen gesetzt.

 

Puppenecke

Die Kinder haben hier die Möglichkeit in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Sie können sich verkleiden und in der Spielküche kochen.

 

Bücherecke

Wir haben eine große Auswahl an Büchern , die sich die Kkinder auf einem gemütlichen Sofa ansehen können.

 

Roter Teppich

Die Kinder können mit Lego Duplo Bausteinen und Holztieren kreativ sein. Jeden Morgen findet hier der Morgenkreis für alle Kinder statt.

 

2. Ebene

Über der Puppenecke haben wir eine 2. Ebene. Dort stehen den Kinder Magnetsteine und weiteres Konstruktionsmaterial zur Verfügung.

 

Kreativtisch

Hier haben die Kinder die Möglichkeit sich selbstädig kreativ auszuleben. Es stehen Blätter, Stifte, Scheren, Kleber, Knet, Schablonen und vieles mehr bereit.

 

Puppenhaus

Ausserdem haben wir ein Puppenhaus mit dem die Kinder spielen.

 

Trinkstation

Den Kindern steht hier ungesüßter Tee zur Verfügung; sie können sich eigenständig daran bedienen.

 

weitere Tische

Im Gruppenraum sind noch genügend Tische aufgestellt, an denen die Kinder Puzzle, Regelspiele und Steckmaterial nutzen können.

 

1.5.2. Vorschulzimmer

Dieser Raum wird für einzene Gruppenarbeiten oder Angebote genutzt. Den Kinder steht eine Werkbank zum freien Arbeiten zur Verfügung. Es gibt ein großes Polster
 und einen CD-Spieler; die Kinder können sich hier zurückziehen, CD hören und etwas zur Ruhe kommen. In diesem Raum wird die Vorschularbeit geleistet und am Mittag steht dieser Raum den Schulkindern zur Hausaufgabenzeit zur Verfügung.

 

1.5.3. Eingangsbereich - Garderobe

Im Eingangsbereich besteht die Möglichkeit, sich an der Infowand über die Arbeit des Kindergartens, anstehende Arbeiten sowie über bevorstehende Aktivitäten zu informieren.

Die Garderobe bietet genügend Platz für Kleidung und Schuhe der Kinder; jedes KInd hat dort einen festen Platz.

 

1.5.4. Bad

Das Bad hat zwei Toilette, zwei Waschbecken, einen großen Wickeltisch und eine Dusche. Aus hygienischen Gründen verwenden wir Papierhandtücher.

 

1.5.5. Küche

In der Küche wird täglich frisches Mittagessen von unserer Köchin zubereitet. Das Personal hatb die Möglichkeit mit einer Kleingruppe zu kochen oder zu backen. Die Küche wird auch für die Vorbereitungen von Festen und Veranstaltungen genutzt.

 

1.5.6. Büro

Im Büro erledigt die Kindergartenleitung alle erforderlichen Formalitäten. Es bietet ihr und dem pädagogischen Personal Platz, um Elterngespräche zu führen, Teamgespräche abzuhalten und alles zu besprechen, was vertraulich behandelt werden muss. Dieser Raum wird täglich für die Pause genutzt.

 

1.6. Garten und Spielgeräte

Der gut ausgestattete Garten gewährleistet auf einer großen (ca. 850qm) Fläche viel Platz für Rollenspiele und Naturerfahrungen. Wir haben einen großen überdachten Sandkasten, Schaukeln, ein Karusell, eine Burg zum Kletten, eine Rutsche auf einem Hügel, darunter ein kleiner Tunnel. Außerdem haben wir zwei Wippen, ein Spielhaus und ein Trampolin, in dem die Kinder spielen können. Der Garten ist erst im Oktober 2012 mit neuen Spielgeräten ausgestattet worden.

 

1.7. Personal

Kindergartenleitung: Beatrice Hümmer (35 Stunden)

Pädagogische Fachkraft: Jana Fichtner (30 Stunden)

Pädagogische Ergänzungskraft: Nina Müller (25 Stunden)

Köchin: Gabriele Beigel

Reinigungskraft: Sandra Bucher

 

zur Erläuterung: Pädagogische Fachkraft = Erzieherin, Pädagogische Ergänzungskraft = Kinderpflegerin

 

1.8. Öffnungszeiten/Schließzeiten/Ferien

Unsere Öffnungszeiten sind

Montag                            von 07:30 Uhr - 15:00 Uhr

Montag - Donnerstag     von 07:30 Uhr - 16:30 Uhr

Freitag                              von 07:30 Uhr - 14:00 Uhr

 

Folgende Bring- und Abholzeiten sind während unserer Öffnungszeiten möglich:

Bringzeit                        07:30 Uhr - 09:00 Uhr

1. Abholzeit                   12:00 Uhr

2. Abholzeit                   13:00 Uhr - 15:00 Uhr

3. Abholzeit                   16:00 Uhr - 16:30 Uhr                      

Ferien/Schließtage:

◊ Buß- und Bettag

◊ Weihnachtsferien (24.12. - 06. 01.)

◊ Osterferien

◊ 1. Tag nach Christi Himmelfahrt

◊ Sommerferien (letzten drei Wochen im August)

 

Tage an denen der Kindergarten nur begrenzt geöffnet ist (die genaue Abholzeit wird vorher bekannt gegeben):

Weihnachtsfeier

Faschingsmontag und Dienstag

Osterfeier

Kirchweihmontag

 

2. Preisübersicht

2.1. Preise für Kindergartenkinder

Kindergartenbeiträge

4 - 5 Stunden/täglich                                    70 Euro monatlich

5 - 6 Stunden/täglich                                    75 Euro monatlich

6 - 7 Stunden/täglich                                    80 Euro monatlich

7 - 8 Stunden/täglich                                    85 Euro monatlich

8 - 9 Stunden/täglich                                    90 Euro monatlich

 

Wird die Buchungszeit im Monat für ihr Kinde überschritten, ist ein Betrag von 2 Euro pro Stunde zu bezahlen.

Die gebuchten Stunden gelten für ein Kindergartenjahr von September bis einschließlich August. Eine höher Buchung der Stunden ist monatlich möglich. Eine niedrigere Buchung im Laufe des Jahres nicht.

 

2.2. Preise für Schulkinder

1 - 2 Stunden/täglich                                    35 Euro monatlich

2 - 3 Stunden/täglich                                    45 Euro monatlich

3 - 4 Stunden/täglich                                    65 Euro monatlich

 

Extra Ferienbuchung kein Problem!

Zusätzliche Kosten pro Woche (in den Ferien):

3 - 4 Stunden                                                  14 Euro

4 - 5 Stunden                                                  16 Euro

5 - 6 Stunden                                                  18 Euro

6 - 7 Stunden                                                  20 Euro

7 - 8 Stunden                                                  22 Euro

8 - 9 Stunden                                                  24 Euro

 

Wird die Buchungszeit überschritten, ist ein Betrag von 2 Euro pro Stunde zu bezahlen.

 

2.3. Preise für die Mittagsbetreuung

Mittagessen ab 01.09.2018:      1,50 Euro pro Tag

Die Kosten werden im Folgemonat von Ihrem Konto abgebucht.

 

2.4. Mitgliedsbeitrag des Diakonievereins

Es werden einmal im Jahr 12 Euro von Ihrem Konto abgebucht.

 

3. Tagesablauf

07:30 - 09.00 Uhr                                           Bringzeit/Freispiel

09:00 - 09:30 Uhr                                           Morgenkreis (Angebot z. B. Kreisspiele,                                                                                  Lieder, Bilderbücher...)

09:30 - 09:40 Uhr                                           Hände waschen, Tasche holen, Tisch                                                                                     decken

09:40 - 10:15 Uhr                                           Beten, gemeinsames Frühstück

10:15 - 11:45 Uhr                                            Freispiel ( Angebot der alterspezifischen                                             Gruppen, Kreativangebot, Garten,...)

11:45 - 11:55 Uhr                                            Anziehen der Abholkinder/ Mittagskinder Hände waschen

12:00 Uhr                                                       Abholzeit/Beten

12:00 - 12:30 Uhr                                           Mittagessen

12:30 - 13:00 Uhr                                           Ausruhen der Kindergartenkinder/Entspannungszeit

12:30 - 14:00 Uhr                                           Hausaufgabenmöglichkeit für die Schulkinder

13:00 - 15:00 Uhr                                           Freispielzeit/ Abholzeit

15:00 - 15:15 Uhr                                           Nachmittagssnack

15:15 - 16:00 Uhr                                           Nachmittagsangebot

16:00 - 16:30 Uhr                                           Abholzeit

 

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

09:00 Uhr

Morgenkreis

09:00 Uhr

Morgenkreis

09:00 Uhr

Morgenkreis

09:00 Uhr

Morgenkreis

09:00

Morgenkreis

11:00 Uhr

Angebot der

Süßen Mäuse

(Kleinen)

11:00 Uhr

Angebot der

Flinken Hasen

(Mittleren)

11:00 Uhr

Turnen

11:00 Uhr

Angebot der

Schlauen Füchse

(Vorschüler)

11:00 Uhr

Angebot der

Schlauen Füchse

(Vorschüler)

15:30 Uhr

kleines Angebot

(Kinder wählen selbst)

15:30 Uhr

kleines Angebot

(Kinder wählen selbst)

15:30 Uhr

kleines Angebot

(Kinder wählen selbst)

15:30 Uhr

kleines Angebot

(Kinder wählen selbst)

 

 

3.1. Methoden der pädagogischen Arbeit

3.1.1. Bedeutung des Spiels

Freispiel heißt bei uns, die Kinder dürfen entscheiden in welchen Spielecken, Maltisch, Spieltische sie spielen wollen. Sie wählen ihre Spielkameraden selbst aus. Im Spiel wird daher vor allem ihr Sozialverhalten gestärkt, da sie mit anderen Kindern in Kontakt treten und somit Situationen entstehen, in denen die Kinder sich mit anderen Meinungen/Wünschen auseinandersetzen müssen.

Auch die sprachlichen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten werden im Spiel gefördert. Die Kinder treten miteinander in Kontakt, somit werden die sprachlichen Fähigkeiten erweitert. Das andauernde Spiel fördert die Konzentration, die für die Schule Voraussetzung ist. In der Freispielzeit werden auch Bastelarbeiten angeboten, bei denen die Motorik geübt wird.

 

3.1.2. Angebot in spezifischen Altersgruppen

Die Kinder werden entsprechend ihres Alters in Gruppen eingeteilt. In diesen Gruppen werden alterentsprechende, individuelle Angebote durchgeführt.

Montagvormittag                                       Angebot der Süßen Mäuse mit Kinderpflegerin Nina Müller

Dienstagvormittag                                     Angebot der Flinken Hasen mit Erzieherin Beatrice Hümmer

Mittwochvormittag                                     Turnen für alle Kinder

Donnerstagvormittag                                 Angebot der Schlauen Füchse Gruppe 1 mit Erzieherin Beatrice Hümmer

Freitagvormittag                                        Angebot der Schlauen Füchse Gruppe 2 mit Erzieherin Beatrice Hümmer

 

Die Schlauen Füchse werden ab dem 1. Oktober das Sprachtrainingsprogramm bzw. im 2. Halbjahr das Mathematikprogramm durchführen, das täglich 10 - 15 Minuten in Anspruch nimmt.

 

3.1.3. Kinderkonferenz

In der Kinderkonferenz dürfen die Kinder Entscheidungen treffen. Die Kinder dürfen so ihre Meinungen und Interessen frei äußern. Dadurch wird ihr Selbstbewußtsein gestärkt. Sie können über die Wahl von Spielen und Büchern entscheiden, die ca. 1 mal im Monat ausgetauscht werden. Außerdem wird bei anstehenden Projekten das Interesse der Kinder erfragt.

 

3.1.4. Projektarbeit

Bei der Projektarbeit wird von den Kindern ein Thema ausgewählt bzw. erarbeitet. Hierbei entscheiden die momentanen Interessen und Lebenssituationen der Kinder.Nachdem das Thema ermittelt wurde, werden dementsprechend Angebote durchgeführt.

 

3.1.5. Mahlzeiten

In unserem Kindergarten findet ein gemeinsames Essen statt. Zum Frühstück und zur Brotzeit am Nachmittag essen alle Kinder zusammen ihr von zu Hause mitgebrachtes Essen. Zu Mittag bieten wir warmes, frisches und gesundes Essen an, das imKindergarten frisch zubereitet wird. Im Eingangsbereich hängt ein monatlicher Essensplan aus. Auf diesem Plan können sich die Eltern einen Überblick über ausgewogene Ernährung verschaffen. Wir sehen das gemeinsame Essen für sehr wichtig, da die Kinder dort alle zusammen kommen und dadurch ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln können.

 

4. Erziehungsziele in unserem Kindergarten

Hierbei orientieren wir uns an den Basiskompetenzen des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes, welche das Kind in der Persönlichkeitsentwicklung stärken und eine positive Kommunikation mit dem Umfeld ermöglichen.

Im Kindergartenalltag erziehen wir Ihre Kinder ganzheitlich, sodass die einzelnen Ziele und Angebote nicht getrennt zu sehen sind, sondern aufeinander aufbauen und sich gegenseitig ergänzen. Wir sehen den nachfolgenden Bildungsbereich und die daraus resultierenden Ziele als Schwerpunkt unserer Arbeit.

 

4.1. Förderung der Motorik

Diesen Entwicklungsbereich sehen wir als besonders wichtig für die Kinder. Hierbei ist uns der Ausgleich zwischen Bewegung/Anspannung und Ruhe/Entspannung sehr wichtig. Gerade im Wechselspiel beider Erfahrungen können eigene Kräfte gespürt und der Körper besser wahrgenommen und eingeschätzt werden. Wir fördern die Fein- und Grobmotorik im Tagesablauf, indem wir so oft es geht den Garten nutzen, wo sich die Kinder frei bewegen können. Weiter führen wor regelmäßige Spaziergänge durch.Zur Förderung der Feinmotorik lernen die Kinder den Umgang mit Werkzeugen wie Schere, Stifte, Pinsel, Kleber und anderen Materialien. Die Kinder bekommen die Möglichkeit, ihre Geschicklichkeit im feinmotorischen Bereich zu entfalten, z. B. durch kneten, falten und basteln sowie beim Bauen mit Holzklötzen, Lego und Konstruktionsmaterialen. In den wöchentlichen Turnstunden werden fein- und grobmotorische Fähigkeiten aufgebaut und vertieft.

Durch Bewegung...

• lernen sie ihren Körper, seine Möglichkeiten und Grenzen kennen.

• erweitern sie ihr Selbstbewusstsein.

• bauen sie soziale Kontakte auf, indem Übungen beim Turnen gemeinsam durgeführt werden.

• werden fein- und grobmotorische Fähigkeiten erweitert.

• entwickeln sich Beziehungen.

• entwickelt sich ein Körperbewusstsein.

• werden Grundbewegungsarten geübt: Hüpfen, Laufen, Rennen, Balancieren, Werfen und Fangen.

• wird Ausdauer und Kondition ausgebaut.

• fördern wir die Körperkoordination der Kinder.

• wird das Selbstwertgefühl gesteigert durch mehr Bewegungssicherheit.

• Regeln im Umgang mit Materialien und Personen erfahren, wahrnehmen, umsetzen und vertiefen.

 

Pädagogische Umsetzung:

• 1x wöchentliche Turnstunde, z. B. Turnen mit Bällen, Zeitung etc.

• Durchführung von Bewegungsgeschichten

• Traumreisen und Entspannungsgeschichten

• freies Spielen und Bewegen im Garten

• Übungen zur Förderung der Grob- und Feinmotorik

• Basteln und Malen

• Kreative Beschäftigungen mit Verwendung unterschiedlicher Materialien

 

4.2. Sprachförderung

Die Sprache ist für die menschliche Entwicklung von grundlegender Bedeutung. Durch die Sprache bauen sich Beziehungen auf. Nur wenn Kinder und Erwachsene in der Lage sind, sich verständlich auszudrücken, haben sie die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Freundschaften auzubauen und Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle zu äußern. Besonders wichtig ist uns im Kindergartenalltag...

• sich durch Sprache mitzuteilen, Erlebtes zu erzählen.

• dass Dinge und Gegenstände richtig benannt werden.

• das Sprechen in ganzen Sätzen.

• dass Kinder lernen, Wünsche und Gefühle sprachlich mitzuteilen.

• eine deutliche Aussprache.

• seinem Gegenüber zuzuhören und einander ausreden zu lassen.

• durch Sprache Konflikte lösen lernen.

• Gespräche miteinander fördern und stärken.

 

Pädagogische Umsetzung

Diese Ziele setzen wir durch die nachfolgenden praktischen Einheiten um. Wir schaffen vielseitige Sprachanlässe:

• Gespräche führen, in denen sich die Kinder verbal mitteilen.

• durchführen von Fingerspielen, die zum rhytmischen Sprechen anregen.

• singen von Liedern.

• Bewegungsspiele durch die Sprache begleiten.

• Rollenspiele, Geschichten und Gedichten.

• Bücherecke.

• erlernen von Gebeten und Gedichten.

• Sprachtraining der Vorschulkinder.

• Experimente.

In der Freispielzeit befinden sich die Kinder immer im sprachlichen Austausch. Hierbei achten wir als Personal auf eine angemessene Ausdrucksweise, unterstützen die Kinder in ihrem Satzbau uns sehen uns als sprachliches Vorbild für die Kinder. Vermittelt wird durch die Sprachförderung:

• Steigerung der Mitteilungsfähigkeit

• Anregung der Sprechfreude

• Auf- und Ausbau von Satzbau

• Ermutigen zum Sprechen

• durch das Sprechen Befindlichkeiten mitteilen

• Erweiterung des Wortschatzes

 

Vorkurs Deutsch

In der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres sind Kindertageseinrichtungen verpflichtet, bei allen Kindern den Sprachstand in der deutschen Sprache zu erheben. Bei Feststellung eines zusätzlichen Unterstützungsbedarfes wird den Eltern dieTeilnahme am Vorkurs oder einer gleichermaßen geeigneten Sprachfördermaßnahme für ihr Kind empfohlen.

Der Vorkurs sollte möglichst in der Kindertageseinrichtung abgehalten werden. Sollten es weniger als 6 Kinder sein, besteht die Möglichkeit, dass der Vorkurs in der Grundschule Marktbreit abgehalten wird.

Es werden mit Übungen Grammatik, Satzbau usw. spielerisch erlernt.

 

4.3. Förderung der Merkfähigkeit

Unter Merkfähigkeit versteht man dieFähigkeit, aufgenommene Informationen über einen Zeitraum vo etwa 10 Minuten im Gedächtnis zu behalten und wieder abrufen zukönnen. Merkfähigkeit wird bei uns im Kindergartenalltag täglich geübt, indem wir beispielsweise Lieder und Fingerspiele lernen, Geschichten nacherzählen, Tischregelspiele anbieten, welche die Merkfähigkeit unterstützen und Dinge von Vortagen aufgreifen und im Morgenkreis wiederholen. Uns ist wichtig, dass die Kinder schon von Beginn an kleine Arbeitsaufträge erteilt bekommen, wobei sie ihre Merkfähigkeit schulen. So wird Merkfähigkeit beispielsweise im Alltag gefördert und erweitert...

• Im Freispiel regen unterschiedliche Brettspiele am Tisch die Merkfähigkeit der Kinder an.

• Durch das Zuteilen von Arbeitsaufträgen, welche die Kinder selbständig erledigen, schulen wir die Merkfähigkeit.

• Bei gezielten Beschäftigungen im Morgenkreis werden Themen von den letzten Tagen oder Wochen aufgegriffen und gemeinsam      mit den Kindern reflektiert.

• indem wir die Kinder ermutigen Erlebnisse zu erzählen.

• durch spezielle Spiele und Übungen.

Bei den Beschäftigungen achten wir insbesondere darauf, dass es die aktuellen Interessen der Kinder anspricht, was wiederum ihre Konzentration und zugleich ihre Merkfähigkeit positiv beeinflussen kann. Durch das Reflektieren von bestimmten Beschäftigungen erinnern sich die Kinder immer wieder an vergangene Situationen, was wiederum die Gedächnisleistung unterstützt.

 

4.4. Förderung der Selbständigkeit

Erziehung zur Selbständigkeit bedeutet für uns, dass wir den Kindern Vertrauen schenken und ihnen zeigen, dass sie vieles bereits können und einiges noch lernen dürfen. Ein wichtiges Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, dass Kinder selbständig werden, um den üblichen Anforderungen des Alltags gewachsen zu sein.

Diese Inhalte z. B.

• selbständiges Bestimmen von Spielpartnern und Spielecken

• Verantwortung übernehmen für alltägliche Aufgaben

• selbständiges An- und Ausziehen

• selbständiges Essen im Rahmen einer Gemeinschaft

• selbständiger Toilettengang und Hände waschen

Durch Entscheidungsmöglichkeiten, kleinere Arbeitsaufträge und Anregungen zur selbständigen Beschäftigung und Mithilfe stärken die Kinder ihr Selbstvertrauen und entwickeln somit mehr Selbständigkeit und ein positives Selbstwertgefühl.

 

Umsetzung im praktischen Alltag

• Entscheidungsfähigkeit wird geübt im Freispiel durch das eigenverantwortliche Handeln und Bestimmen von Spielmaterialien und Spielpartnern.

• Selbständigkeit wird dadurch gefördert, indem wir darauf achten, dass die Kinder sich möglichst selbständig an- und ausziehen, sich beim Essen selbsteinschenken und den Toilettengang eigenverantwortlich durchführen.

• Durch gezielte Beschäftigungen im Morgenkreis sollen sich die Kinder einbringen, treffen eigenverantwortlich Entscheidungen wie das Bestimmen eines Spieles oder die Wahl eines anderen Kindes.

 

Eine wichtige Voraussetzung liegt dabei in unserer Unterstützung. Wir ermutigen die Kinder in ihrem selbständigen Handeln, Dinge erst alleine aus zu probieren, bevor sie sich Unterstützung holen. Dabei ist uns das Lob sehr wichtig. Durch diese Punkte möchten wir eigenverantwortliches und selbständiges Handeln bei Kindern anregen, stärken und vertiefen.

 

 4.5. Förderung der Konzentrationsfähigkeit

Sich zu konzentrieren bedeutet, aufnahmebereit zu sein, seine Wahrnehmung zu schärfen, seine Sinne einzuschätzen und Informationen zu speichern. Konzentrationsfähigkeit entwickelt sich sowohl bei eigenem Interesse an einer Sache, als auch über die Sinne (alles was ich riechen, schmecken, sehen, greifen und fühlen kann, begreife und verstehe ich viel schneller). In allen Bereichen des Kindergartenalltags werden die Kinder herausgefordert, ihre Konzentrationsfähigkeit einzusetzen.

Konzentrationsfähigkeit muss erlernt und regelmäßig geübt werden. So fördern wir im Kindergarten besonders auch diesen Aspekt durch...

• Lernen von Fingerspielen, Reimen, Gedichten und Liedern

• Geschichten nacherzählen lassen

• Bilderbuchbetrachtung

• Spiele mit gezielten Lerninhalten

• Zuordnungsspiele

• Wiederholung von gelernten Dingen

• Gespräche über Erlebnisse

• Aufmerksamkeit darauf lenken, dass die Kinder angefangene Sachen zu Ende bringen. Wir unterstützen uns motivieren die Kinder, dass sie es alleine können, etwas zu beenden, indem wir sie in ihrem Tun loben und verstärken.

• das weitergeben von Aufträgen an Kinder, welche sie selbständig durchführen.

 

Wir nutzen jede Gelegenheit bei gutem Wetter in den Garten zu gehen. Hier können sich die Kinder bei frischer Luft bewegen. Kinder, die körperlich nicht ausgelastet sind, werden leicht "zappelig". Bewegung fördert die Durchblutung erhöht den Sauerstofffgehalt im Blut und erhöht damit die Fähigkeit zur Konzentration.

 

4.6. Förderung der Beziehungsfähigkeit

 

 

Jedes Kind ist eine Persönlichkeit mit individuellen Fähigkeiten unf Bedürfnissen. Wir unterstützen die Kinder darin, ihre Persönlichkeit zu entwickeln, um sich eigenverantwortlich und selbstbewusst im Leben zurecht zu finden. Unser Ziel ist es die Beziehungsfähigkeit zu stärken und zu erweitern. Beziehungsfähigkeit umfasst alle Fähigkeiten zu einem konstruktiven Miteinander im sozialen Zusammenleben, insbesondere die Fähigkeit und Bereitschaft...

• zur Tolenanz und Akzeptanz gegenüber anderen Personen.

• Rücksicht auf andere zu nehmen und eigene Bedürfnisse auch einmal zurück zu stellen.

• miteinadner streiten zu können, Konflikte gewaltfrei und verbal zu lösen und eigene Fehler einzugestehen.

• in einer Gemeinschaft mit anderen vertrauensvoll zusammen zu arbeiten.

 

Gerade im Freispiel werden soziale Kompetenzen aufgebaut wie Konfliktfähigkeit, Kompromissbereitschaft und Einfühlungsvermögen. Wir unterstützen die Kinder ihrer Entwicklung entsprechend ihre Konflikte in der Gruppe selbst zu lösen, und helfen ihnen so, durch vielfältige Erfahrungen Offenheit, Gerechtigkeit, Freundschaft und Toleranz zu erfahren.

 

4.7. Förderung des Gemeinschaftsgefühls und der Gruppenfähigkeit

 

Durch das Zusammenleben in der Gruppe lernen die Kinder Toleranz, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Einfühlungsvermögen und Konfliktlösung. Durch gemeinsame Aktionen, Angebote und Feste fördern wir den Gemeinschaftssinn und stärken das WIR-Gefühl im Umgang mit unseren Mitmenschen.

Wir entwickeln mit den Kindern ein Gemeinschaftsgefühl, indem jeder seinen Platz in der Gruppe findet und sich wohl, aufgenommen und akzeptiert fühlt. Kinder lernen den Anderen so anzunehmen, wie er ist; seine Eigenarten und Bedürfnisse zu tolerieren und akzeptieren.

Die Gruppenfähigkeit wird besonders gestärkt durch...

• das gemeinsame feiern von Festen.

• das gemeinsame Vorbereiten von diesen Festen mit den Kindern.

• das Durchführen von Gesellschafts- und Kreisspielen, in welchen die Kinder miteinander kooperieren müssen.

• das Durchführen von Beschäftigungen, wobei die Gruppe gemeinsam ein Ziel erreichen soll.

• die verschiedenen Spielbereiche im Gruppenraum wie Puppenecke, Bauecke und Kreativtisch wird das gemeinsame Handeln unterstützt.

• gemeinsames Essen und Beten.

• zudem entwickeln die Kinder durch das Spiel soziale Kompetenzen wie Rücksichtnahme, Toleranz, Regelverständnis und Respekt, was wiederrum die Gruppenfähigkeit und das Gemeinschaftsgefühl positiv beeinflussen kann.

 

4.8. Religiöse Erziehung

Religiöse Erziehung in unserem Kindergarten beinhaltet das kindgerechte vermitteln von Gebeten, Liedern und biblischen Geschichten. Zudem werden christliche Grundwerte wie Geborgenheit, Gottvertrauen, Rücksichtnahme, Freundschaft und Hilfsbereitschaft in den religiösen Liedern, Gebeten und Geschichten vermittelt.

Alle zwei Wochen bekommen wir Besuch von Herrn Pfarrer Schwethelm. Hier erweitern die Kinder besonders ihr Wissen über biblische Geschichten und erfahren christliche Grundewerte.

Zudem ist uns das Feiern im Kirchenjahr von Festen sehr wichtig. Unsere Höhepunkte sind hier: Erntedank, St. Martin, Weihnachtsfeier, Osterfeier u. ä. Diese Feste sehen wir als ein festes Ritual in unserem Kindergartenjahr an was wiederum Kindern Sicherheit gibt. Die Kinder werden bei den Vorbereitungen und Gestaltungen mit einbezogen, indem sie Lieder singen, biblische Geschichten kreativ und szenisch darstellen.

Besonders vermittelt wird/werden...

• christliche Werte.

• Wissen über christliche Feste im Kirchenjahr.

• kennenlernen der Bibel und religiöse Geschichten.

• christliche Rituale wie Gebete und Lieder.

• kennenlernen von anderen Religionen.

Als christliche Grundhaltung gibt es konkrete religiöse Rituale und Angebote in unserem Kindergarten. Das Beten ist ein fester Bestandteil des Tagesablaufes. Vor jeder gemeinsamen Mahlzeit wird ein Tischgebet gesprochen. Dadurch erfahren die KInder Sicherheit, was sie wiederum in ihrer Persönlichkeit stärkt.

 

4.9. Erlernen und Beachten von Regeln

Regeln geben unseren Kindern und den Erwachsenen Orientierung für ein Verhalten und ermöglichen das harmonische Zusammenleben im Kindergarten. Wir möchten den Kindern den Freiraum für individuelle Erfahrungen geben, ihnen das Ausprobieren ermöglichen und selbständiges Handeln anregen.

Um dies umsetzen zu können, braucht es einen geregelten uns strukturierten Tagesablauf. In diesem erfährt das Kind bestimmte Regeln und Grenzen, setzt sich damit auseinander und kann so ein Regelverständnis entwickeln. Hierbeiachten wir besonders darauf, dass die Regeln klar ausgesprochen und von den Kindern umgesetzt werden. Durch ein klares Regelverständnis können sie ein Gefühl entwickeln, das Sicherheit gibt, und den Mut entwickelt, eigene Entscheidungen zutreffen und Neues auszuprobieren.

Kinder lernen Regeln im Kindergartenalltag beispielsweise....

• während dem Freispiel und gezielten Beschäftigungen.

• Bei Regelspielen werden spezifisch Regeln gelernt und umgesetzt, um das Spiel zu ermöglichen.

• dass es in den verschiedenen Spielbereichen klare Verhaltensregeln gibt, diedas gemeinsame Handeln fördern und umsetzen.

• Im Morgenkreis wird besonders auf das Einführen und Einhalten von Gesprächsregeln geachtet.

• dass es bei gezielten Beschäftigungen bestimmte Verhaltensweisen und Rituale gibt wie eine Sitzordnung oder der Einstieg in eine Beschäftigung, an denen sich die Kinder orientieren können.

• dass beim Turnen klare Regeln ausgesprochen und umgesetzt werden.

 

4.10. Sauberkeitserziehung

Wir verstehen unter Sauberkeitserziehung nicht nur das Wickeln und die Hinführung zum selbständigen Benutzen der Toilette, sondern auchndie Körperpflege wie z. B. das Aufmerksammachen des Kindes zum selbständigen Hände- und Gesicht waschen.

Wir drängen die Kinder nicht, sondern lassen ihnen Zeit, die sie brauchen, um diese Tätigkeiten zu erlernen und selbständig durchzuführen. Besonders bestärkt werden die Kinder darin, selbständig auf die Toilette zu gehen, verbal zu äußern, dass sie auf die Toilette müssen, und darin, nach dem Toilettengang und vor den Mahlzeiten Hände zu waschen.

Wir begleiten die Kinder zur Toilette, geben Hilfestellung und leiten sie an, sich selbständig an- und auszuziehen. Uns ist wichtig, die Kinder nicht unter Druck zu setzen, sondern ihnen dieZeit zu geben, die sie benötigen, um "sauber" zu werden.

Unser Bestreben ist es, die alltäglichen Hygienemaßnahmen für die KInder zum Ritual werden zu lassen, sodass es für die Kinder selbstverstänlich wird und sie das Erlernte ebenso zu Hause umsetzen.

 

4.11. Individuelle Förderung

Um Ihr Kind individuell und gezielt in ihrer Entwicklung zu unterstützen, haben wir die Kinder in drei Gruppen eingeteilt:

♦ unsere Jüngsten im Alter von 2 1/2 - 3 Jahren (Süssen Mäuse)

♦ die Mittleren im Alter von 4 - 5 Jahren (Flinken Hasen)

♦ die Großen i Alter von 5 - 6 Jahren (Schlauen Füchse)

Ein bis zwei Mal wöchentlich findet für diese Gruppen eine gezielte Beschäftigung statt, in welcher sie individuell und gezielt gefördert werden. Hierbei wird ein Schwerpunkt festgelegt, welchen die Kinder am Ende der Beschäftigung erreichen sollten. Besonders in der Kleingruppe ergibt sich die Möglichkeit, die Kinder individuell und gezielt in ihren Fähigkeiten und Kompetenzen zu fördern. Besonders soziale Fähigkeiten wie Kooperationbereitschaft, Rücksichtnahme und Gesprächsregeln können hier gelernt und eingeübt werden. Die Kinder lernen sich so untereinander besser kennen, ihre Fähigkeiten und Stärken einzuschätzen.

Zusätzlich können wir dadurch besonders auf individuelle Bedürfnisse und Wünsche der Kinder eingehen und diese in der Kleingruppe intensiver umsetzen.

Während des Freispiels beobachten wir die Kinder in ihrem Spielverhalten, fördern jedes Kind einzeln, indem wir Tischspiele durchführen, ihnen gezielte Arbeitsaufträge zuteilen, welche sie selbständig durchführen.

Individuelle Förderung durch:

• kreative Beschäftigung

• gezielte Förderangebote

Hierbei orientieren wir uns am individuellen Entwicklungsstand der Kinder und bestärken sie in ihrem Handeln, um erwünschtes Verhalten zu wiederholen und zu vertiefen.

 

4.12. Vorschule

Die Vorschule findetzwei Mal wöchentlich statt. Die Kinder müssen selbständig oder in Gruppenarbeit arbeiten.

Es finden Lenrblätter, Experimente, Mathematikprogramm und ein Sprachtraining statt. Die Kinder werden altersgerecht gefördert und behutsam auf die Schule vorbereitet. Sie lernen hier, sichlängere Zeit auf eine gestellte Aufgabe zu konzentrieren.

Das Sprachtraining findet im ersten Halbjahr und das Mathematikprogramm im zweiten Halbjahr statt. Beide Programme werden täglich für ca. 15 Minuten durchgeführt.

Die Vorschüler unternehmen verschiedene Ausflüge:

♦ Besuche in der Schule

♦ Besuche im Kindergarten Martinsheim

♦ Schuleingangsuntersuchung

♦ Schuleinschreibung

Ein besonderes Erlebnis ist am Ende des Kindergartenjahres die Übernachtung der Vorschüler im Kindergarten.

Termine für alle Veranstaltungen werden immer gesondert festgelegt!

 

5. Elternarbeit

5.1. Feste/Mitarbeit bei Festen

Bei uns im Kindergarten finden viele Feste statt. Bei einigen sind wir auf die Mithilfe der Eltern angewiesen. Für den Kindergarten ist es sehr wichtig, dass alle Eltern mithelfen!

Wir brauchen Hilfe beim Waldfest, Sommerfest und St. Martin. Unterstützung benötigen wir auch im Garten, wenn einmal etwas zu reparieren ist oder die Spielgeräte gestrichen werden müssen.

Die Feste sind dafür gedacht, um Geld für den Kindergarten einzunehmen. Mit diesem Geld können wir neue Spielsachen/Spielgeräte, Bücher oder Bastelsachen für die Kinder anschaffen.

Der aktuelle Kindergartenbeitrag kann auch nur durch Mithilfe der Eltern so niedrig gehalten werden!

 

St. Martin

Dieses Fest wird vom Elternbeirat ausgerichtet.

Waldfest

Das Waldfest ist das größte Fest, das der Kindergarten veranstaltet. Der Veranstalter beidiesem Fest ist der Diakonieverein. Hierbei benötigen wir die Hilfe aller Elternteile! Das Waldfest ist immer an Christi Himmelfahrt.

Sommerfest

Das Sommerfest findet im Kindergarten statt und wird vom Elternbeirat ausgerichtet. Hierbei benötigen wir die Hilfe der Eltern.

 

Feste nur für Kindergartenkinder

 

Erntedankfest

Wir bringen unseren gesammelten Gaben in die Kirche und halten einen kleinen Gottesdiesnt.

Weihnachten

Wir feiern mit den Kindern einen besinnlichen Tag, haben ein Buffet und der Kindergarten endet für alle Kinder vorzeitig spätestens 14:00 Uhr.

Fasching

Wir haben einen lustigen Tag mit einem Buffet; der Kindergarten endet um 14:00 Uhr.

Ostern

Wir suchen Osternester, haben ein Buffet und der Kindergarten endet vorzeitig spätestens 14:00 Uhr.

Elternfest

Alle Mamas und Papas sind herzlich eingeladen, um sich von ihren Kindern einmal verwöhnen zu lassen. Dieses Fest findet an dem Freitag vor oder nach Muttertag statt. Der Kindergarten endet um 14:00 Uhr.

 

5.2. Anmeldegespräch/ Aufnahmengespräch

Wir heben im Kindergarten 27 Plätze für Kinder von 2 1/2 bis 6 Jahren und ca. 5 Plätze für Schulkinder der 1. und 2. Klasse. In Ausnahmenfällen (z. B. niedrigere Kinderzahlen) kann der Kindergarten mit Erlaubnis des Landratsamtes auch 2-jährige Kinder aufnehmen.

Wir werdenuns zur gegeben Zeit bei Ihnen melden, um einen Termin für das Anmeldegespräch zu vereinbaren.

Wer unter dem Jahr zuzieht, den bitten wir um einen kurzen Anruf, um einen Termin für das Anmeldegespräch zu vereinbaren.

Beim Anmeldegespräch zeigen wir Ihnen die Räumlichkeiten, beantworten Ihre Fragen und machen einen neuen Termin für das Aufnahmegespräch aus. Sie bekommen von uns einen Aufnahmebogen, den Sie beim nächsten Termin ausgefüllt wieder mitbringen.

Beim Aufnahmegespräch bringen Sie bitte mit:

- Impfpass des Kindes

- Untersuchungsheft des Kides

- bei Alleinerziehenden eine Kopie der Sorgerechtserklärung

- Personalausweis

 

Beim Aufnahmegespräch bekommen Sie von uns:

- Betreuungsvertrag

- Buchungsformular

- Preisliste

 

Die Eingewöhnungszeit ist abhängig vom Alter des Kindes. In der Regel beträgt sie zwei Wochen mit Eltern und erfolgt stundenweise.

Am 1. Kindergartentag benötigt Ihr Kind:

- Hausschuhe

- Kindergartentasche

- Brotzeit

- Gummistiefel

- Wickelkinder: Windeln, Feuchttücher, Wickelunterlage und Wechselkleidung

- im Herbst - Frühling wetterfeste Kleidung

- bei Schnee bitte Schneeanzug/ Hose

 

Gestaltung der Eingewöhnung

1. Grundphase

1. Tag Kind und Eltern schauen sich gemeinsam die Einrichtung an. Die ersten Kontakte zu Erziehern und Kindern werden geknüpft. Der Tag endet nach ca. 1 Stunde.

2. - 3. Tag

Die Eltern halten sich für 1 - 2 Stunden mit dem Kind in der Einrichtung auf.

4. Tag

Die Eltern entfernen sich nach einiger Zeit aus dem Gruppenraum, nachdem sie sich vom Kind verabschiedet haben. Die Trennung endet nach ca. 30 Minuten.

2. Stabilisierungsphase

7. - 9. Tag

Das Kind bleibt die gebuchte Zeit alleine in der Einrichtung.

Die Eingewöhnungszeit wird individuell dem Kind angepasst. Die einzelnen Phasen können sich je nach Kind verlängern oder verkürzen. Die Eingewöhnungszeit beträgt ca. 3 - 4 Wochen.

Wir bitten Sien darum, sich in der Eingewöhnungszeit nichts vorzunehmen, da es immer sein kann, dass wir Sie telefonisch erreichen müssen und Sie ihr Kind abholenmüssen! Es ist sehr wichtig, dass Sie während der Eingewöhnung immer greifbar für Ihr Kind sind! Wenn das Kind das Sicherheitsgefühl verliert, kann es sein, dass sich die Eingewöhnungsphase verlängert.

 

5.3. Elternabende

Im September ist der 1. Elternabend. Hier findet die Elternbeiratswahl statt. Sie entscheiden selbst, welche Elternabende Sie interessieren! Bei der Elternbeiratswahl hängen wir eine Liste aus, wo Vorschläge eingetragen werden können. Je nach Interesse wird das Thema dann entschieden.

 

5.4. Elternbeirat

Der Elternbeirat wird am Abend der Elternbeiratswahl gewählt. Alle anwesenden Eltern wählen aus ihrer Mitte 3 - 6 Personen aus, die für das nächste Jahr den Elternbeirat bilden. Aus diesen Personen wird dann der Vorsitzende vom Beirat gewählt.

Die Aufgaben des Elternbeirats sind:

- Organisation bei St. Martin und dem Sommerfest

- eine wichtige Aufgabe ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Eltern und Schule

- Der/die Vorsitzende des Elternbeirats nimmt an Sitzungen des Diakonievereins teil.

- Der Beirat hat eine beratende Funktion und das Recht, vor wichtigen Entscheidungen informiert und gehört zu werden.

- Der Beirat hat keine Befugnis Entscheidungen zu treffen.

 

5.5. Elterngespräch

1 - 2 Mal im Jahr findet ein Elterngespräch (Entwicklungsgespräch) statt. Wir informieren die Eltern über die Entwicklung ihres Kindes. Die Gespräche finden meist nach den Beobachtungsbögen statt. Es können aber jederzeit Termine für weitere Gespräche von beiden Seiten vereinbart werden. In Tür- und Angelgesprächen, das fast täglich stattfindet, können Fragen beantwortet werden, Probleme oder der Tag kurz besprochen werden.

 

5.6. Elternbefragung

Wir führen einmal im Jahr eine Elternbefragung anhand von Fragebögen durch. Die Bögen werden anonym ausgefüllt und im Kindergarten in eine Umfragebox, die dort für Sie bereit steht, eingeworfen. Die Bögen werden ausgewertet und das Ergebnis bekannt gegeben. DerVorteil der Fragebögen besteht darin, Vorschläge und Änderungen aufzunehmen und umzusetzen.

 

5.7. Kindergartenzeitung

Alle dreiMonate bekommen Sie von uns die Kindergarten Zeitung. Hier werden Sie über anstehende Termine/Schließtage/Ferien oder Veranstaltungen informiert.

 

6. Koooperation mit anderen Einrichtungen

6.1. Grundschule

Am Anfang jeden Jahres treffen sich die Kindergartenleitungen von den Kindergärten Gnodstadt, Martinsheim und Seinheim mit der Grundschule Martinsheim. Dort wird der Jahresablauf und die momentane Vorschulkindsituation besprochen. Einige Besuche zwischen Lehrerin und Vorschulkindern finden statt, damit alle Vorschulkinder gut auf den Übergang zwischen Kindergarten und Schule vorbereitet sind.

 

6.2. Beratungsstelle/Frühförderstelle/Fachkräfte

Der Kindergarten arbeitet eng mit der Beratungsstelle, Frühförderstelle und Fachkräften (Logopäden, Ergotherapeuten,...) zusammen. Damit die KIndergartenkinder sich gut entwickeln können, brauchen sie manchmal von außen eine zusätzliche Förderung. Der Kindergarten berät die Eltern und gitb ihnen Informationen, an welche Stelle sie sich mit ihrem Kind wenden können.

 

6.3. Jugendamt

Der Kindergarten arbeitet auch mit dem Jugendamt zusammen. Manche Eltern bekommen finanzielle Unterstützung vom Amt. Daher findet hier ein gegenseitiger Austausch statt.

Bei Fällen, bei dem das Wohl des Kindes gefährdet ist, müssen wir dem Jugendamt Meldung machen.

 

6.4. Vereine

Der Kindergarten kooperiert mit verschiedenen Vereinen aus Gnodstadt. Die Kooperation ist wichtig, um die jährlichen festlichen Aktivitäten erfolgreich zu gestalten. Zu den Vereinen zählen unter anderem der Sprotverein, Reitverein, Landjugend und Feuerwehr.

 

6.5. Kirche

Mir der Kirche arbeitet der Kindergarten ebenfalls zusammen. Pfarrer Schwethelm kommt alle zwei Wochen freitags in den Kindergarten, um eine Geschichte aus der Bibel zu erzählen.