1.5.1.     Beschreibung der Räume

1.5.2.     Gruppenraum

 

 

 

Die Aufteilung (übersichtliche Funktionsbereiche) und Ausstattung

(altersgerechter Spielmaterialien) richten sich nach den verschiedenen

Altersgruppen.

Der große Gruppenraum hat durch den Einbau eines 2-stöckigen

Holzhauses nochmal zwei Spielbereiche dazugewonnen.

 

Im Gruppenraum sind genügend Tische aufgestellt, an denen die Kinder Puzzle, Regelspiele und Steckmaterial selbständig nutzen können.

 

Spielbereiche

 

Bauecke

 

Vorhanden sind Holzbausteine,

Fahrzeuge, Tiere und Lego Duplo Steine.

Die Kinder können frei über die

Spielmaterialien verfügen.

Der Fantasie sind keine Grenzen

gesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bücherecke

 

Wir haben eine große Auswahl an

Büchern, die sich die Kinder auch selbständig ansehen können.

 

 

 

 

 

 

 

Roter Teppich

 

Die Kinder können mit Legematerialien kreativ sein.

Jeden Morgen findet hier der Morgenkreis statt.

 

 

 

 

 

  1. Ebene

 

Über der Kuschel - Rollenspielecke haben wir eine 2. Ebene. Dort stehen den Kindern Lego Steine, Pello Tello und große Rosetten zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreativtisch

 

Hier haben sie die Möglichkeit,

sich selbständig kreativ auszuleben.

Es stehen Blätter, Stifte, Scheren, Kleber und Schablonen zur

Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trinkoase

 

In der Trinkoase können die Kinder sich selbständig an Tee und Wasser bedienen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.5.3.      Vorschulzimmer

 

 

 

 

Dieser Raum wird für einzelne Gruppenarbeiten oder Angebote genutzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.5.4.     Ruhe Oase/Discoraum

 

In diesem Raum können sich die Kinder am Vormittag und am Nachmittag bei Tanz und Musik austoben.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen dient dieser Raum als Ruheraum, in dem alle Kinder sich hinlegen und bei einem Hörspiel oder Entspannungsmusik ca. eine halbe Stunde ruhen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.5.5.     Eingangsbereich – Garderobe

 

 

 

Im Eingangsbereich werden die Eltern an der Infowand über die Arbeit des Kindergartens, anstehende Arbeiten sowie die bevorstehenden Aktivitäten informiert.

Die Garderobe bietet genügend Platz für Kleidung und Schuhe der Kinder; jedes Kind hat dort einen festen Platz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.5.6.     Bad

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Bad befinden sich zwei Toiletten, zwei Waschbecken, einen großen Wickeltisch und eine Dusche. Aus hygienischen Gründen verwenden wir Papierhandtücher.

 

 

 

 

 

 

 

1.5.7.     Küche

 

 

 

 

In der Küche wird 1 täglich frisches Mittagessen zubereitet. Das Personal hat die Möglichkeit mit einer Kleingruppe von Kindern zu kochen und zu backen. Die Küche wird auch für die Vorbereitungen von Veranstaltungen/Festen genutzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.5.8.     Büro

 

Im Büro erledigt die Kindergartenleitung alle erforderlichen Formalitäten. Es bietet ihr und dem pädagogischen Personal Platz für Elterngespräche, Teamgespräche und vertrauliche Angelegenheiten. Dieser Raum wird täglich vom Personal für die Pause genutzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.6. Garten

 

 

1.6.1. Grundriss Garten

 

 

 

1.6.2. Spielgeräte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der gut ausgestattete Garten gewährleistet auf einer großen Fläche viel Platz

für Rollenspiele und Naturerfahrungen. Wir haben einen großen überdachten Sandkasten, Schaukeln, ein Karussell, eine Burg zum Klettern und eine Rutsche auf einem Hügel. In dem Hügel ist ein kleiner Tunnel. Außerdem gibt es zwei Wippen und ein Spielhaus, in dem die Kinder Rollenspiele durchführen können. Der Garten ist im Oktober 2012 mit neuen Spielgeräten ausgestattet worden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.7. Personal

 

1.6.1.                Leitung des Kindergartens

 

Name: Beatrice Hümmer

 

Geburtsdatum: 19.8.1979

 

Wohnort: Kitzingen/ Sickershausen

 

Verantwortungsbereich: Leitung des Kindergartens

                                          Vorschulgruppe „Die Schlauen Füchse“

 

Stärken: musizieren und organisieren

 

Schwächen: große Reden halten

 

Hobbys: Bowling und die Feuerwehr

 

Abschluss: Staatlich anerkannte Kinderpflegerin

                    Zertifikat zur Fachkraft in Kitas

 

Lebensmotto: „Jeder ist wertvoll, so wie er ist!“

 

Warum bin ich Leitung geworden?

 

Mir macht die Arbeit mit Kindern Spaß. Ich organisiere, terminiere und

 
   


agiere.

 

 

1.6.2.                Erzieherin

 

Name: Anne Müller

 

Geburtsdatum: 15.10.1985

 

Wohnort: Marktbreit

 

Verantwortungsbereich:    Stellvertretende Leitung

                                               „Flinken Hasen“

 

Stärken: Massage- und Entspannungsangebote, Einfühlungsvermögen

 

Schwächen: manchmal ein bisschen konsequenter sein

 

Hobby: meine zwei Kinder, lesen, mit Freunden treffen

 

Abschluss: Staatlich anerkannte Erzieherin

 

Lebensmotto: „Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu    werden.“

.

 

Warum bin ich Erzieherin geworden?

 

Ich finde es spannend, mit Kindern zu arbeiten, da jedes Kind einzigartig ist.

 

 

1.7.3. Kinderpflegerin

 

Name: Nina Müller

 

Geburtsdatum: 17.12.1981

 

Wohnort: Gnodstadt

 

Verantwortungsbereich: „Die Süßen Mäuse“

 

Stärken: basteln

 

Schwächen: Ich kann kein Instrument spielen

 

Hobby: Lesen und mein Sohn

 

Abschluss: Staatlich anerkannte Kinderpflegerin

 

Lebensmotto: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, und „der Weg ist das Ziel.“

 

Warum bin ich Kinderpflegerin geworden?

 

Mir macht das Arbeiten mit Kindern sehr viel Spaß.

Man erlebt jeden Tag etwas Neues, es ist immer spannend und aufregend.

 

 

 

 

 

 

1.7.4. Köchin

 

Name: Gabriele Beigel

 

Geburtsdatum: 23.10.1968

 

Wohnort: Marktbreit

 

Verantwortungsbereich: Mittagessen/Küche

 

Hobbys: Musik hören, singen, nähen und neue Rezepte ausprobieren

 

Lebensmotto: „Ich brauche nicht perfekt zu sein, um durch das Leben zu gehen und gleichzeitig auch glücklich zu sein.“

„Begegne dem Gegenüber respektvoll und hoffe, der andere tut es auch.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.7.5. Putzfee

 

Name: Sandra Bucher

 

Geburtsdatum: 29.01.1972

 

Wohnort: Gnodstadt

 

Verantwortungsbereich: Den Kindergarten sauber halten

 

Hobbys: Meine Familie, wenn ich Zeit habe Lesen

 

Lebensmotto: „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag!“

 

 

 
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.8. Öffnungszeiten - Schließzeiten - Ferien

 

Unsere Öffnungszeiten sind:

 

Montag - Donnerstag           von            7:30 Uhr – 16:30 Uhr

 

Freitag                                   von            7:30 Uhr – 14:00 Uhr

 

 

Folgende Bring- und Abholzeiten sind während unserer Öffnungszeiten

möglich:

 

Bringzeit                       7:30 Uhr – 9:00 Uhr

 

  1. Abholzeit 12:00 Uhr

 

  1. Abholzeit 13:00 Uhr – 15:00 Uhr

 

  1. Abholzeit 16:00 Uhr – 16:30 Uhr

 

Ferien/Schließtage:

 

° Buß- und Bettag

 

° Weihnachtsferien (24.12.-6.1.)

 

° Osterferien (nach Ostern1 Woche)

 

° Tag nach Christi Himmelfahrt

 

° Sommerferien (drei Wochen im August)

 

Tage, an denen der Kindergarten nur begrenzt geöffnet ist

(die genaue Abholzeit wird vorher bekannt gegeben):

 

Weihnachtsfeier                   

 

Faschingsmontag                

 

Faschingsdienstag

 

Osterfeier                             

 

2. Preisübersicht

 

2.1. Preise für Kindergartenkinder

 

Kindergartenbeiträge

 

 

4 - 5 Stunden/täglich                               70 Euro monatlich

 

5 - 6 Stunden/täglich                               75 Euro monatlich

 

6 - 7 Stunden/täglich                               80 Euro monatlich

 

7 - 8 Stunden/täglich                               85 Euro monatlich

 

8 - 9 Stunden/täglich                               90 Euro monatlich

 

 

Wird einen Monat die Buchungszeit für ihr Kind überschritten, ist ein Betrag von 2 Euro pro Stunde zu bezahlen.

 

Die gebuchten Stunden gelten für ein Kindergartenjahr von September bis einschließlich August. Eine höhere Buchung der Stunden ist monatlich

Möglich. In Ausnahmefällen (volle Auslastung der Einrichtung oder zu wenig Personal) ist es möglich, dass Sie nicht während des Jahres höher buchen können. Eine niedrigere Buchung im Laufe des Jahres ist nicht möglich.

 

2.2.     Preise für Schulkinder

 

1 – 2 Stunden                                          35 Euro

 

2 – 3 Stunden                                          45 Euro

 

3 – 4 Stunden                                          65 Euro

 

Extra Ferienbuchung ist kein Problem!

In der Ferienzeit besteht die Möglichkeit seine normal gebuchten Stunden zu nutzen, benötigen Sie jedoch mehr Stunden dann beachten Sie folgende Tabelle.

 

 

 

 

 

Zusätzliche Kosten pro Woche (in den Ferien):

 

3 – 4 Stunden                                          14 Euro

 

4 – 5 Stunden                                          16 Euro

 

5 – 6 Stunden                                          18 Euro

 

6 – 7 Stunden                                          20 Euro

 

7 – 8 Stunden                                          22 Euro

 

8 – 9 Stunden                                          24 Euro

 

 

Wird in einem Monat die Buchungszeit überschritten, ist ein Betrag von 2 Euro

pro Stunde zu bezahlen.

 

Die gebuchten Stunden gelten für ein Kindergartenjahr, von September bis

einschließlich August. Eine höhere Buchung der Stunden ist monatlich möglich. Eine niedrigere Buchung im Laufe eines Jahres ist nicht möglich.

 

 

2.2.          Preise für Mittagsbetreuung

 

Mittagessen:                                   1,50 Euro pro Tag

 

Die Kosten werden im Folgemonat von Ihrem Konto abgebucht.

 

 

2.3.          Mitgliedsbeitrag des Diakonievereins

 

Der Mitgliedsbeitrag für den evang. Diakonieverein e. V. beträft 12,00 Euro pro Jahr und wird vom Konto abgebucht.

 

 

 

 

 

 

 

 

3.    Tagesablauf

 

3.1. Zeitplan

 

7:30 – 9:00 Uhr                               Bringzeit

 

9:00 – 9:30 Uhr                               Morgenkreis (Angebot z.B. Kreisspiele,                                                          Lieder, Bilderbücher, Fingerspiele …)

 

9:30 – 9:40 Uhr                               Hände waschen /Tasche holen/Tisch decken von den Kindern

 

9:40 – 10:15 Uhr                             Beten, Gemeinschaftliches Essen

 

10:15 Uhr                                        Kinder säubern die Tische

 

10:15 – 11:45 Uhr                           Freispiel (Angebot der altersspezifischen

                                                         Gruppen, Bastelangebot, Garten,

                                                         Spaziergang ...)

 

11:45 – 11:55 Uhr                           Anziehen der Abholkinder, Abschiedsgebet

 

12:00 Uhr                                        1. Abholzeit

 

12:00 – 12:30 Uhr                          Mittagessen der Mittagskinder

 

12:30 – 13:00 Uhr                          Ruhen der Kindergartenkinder

 

12:30 – 14:00 Uhr                          Schulkindbetreuung

 

12:30 – 15:00 Uhr                          Freispielzeit

 

13:00 – 15:00 Uhr                          2. Abholzeit

 

15:00 – 15:30 Uhr                          Essen

 

15:30 – 16:00 Uhr                          kleines Angebot

 

16:00 – 16:30 Uhr                          3. Abholzeit

 

 

 

 

 

3.2.          Methoden der pädagogischen Arbeit

 

 

3.2.1.                Bedeutung des Spiels

 

Freispiel heißt bei uns, die Kinder dürfen entscheiden, wo und mit wem sie spielen wollen. Sie wählen Ort (Spielecke, Kreativtisch, Spieletisch) und Spielkamerad selbst aus. Im Spiel wird daher vor allem ihr Sozialverhalten gestärkt, da sie mit anderen Kindern in Kontakt treten und somit Situationen entstehen, in denen die Kinder sich mit anderen Meinungen/Wünschen auseinandersetzen müssen.

 

Auch die sprachlichen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten werden im Spiel gefördert. Die Kinder treten miteinander in Kontakt, somit werden die sprachlichen Fähigkeiten erweitert. Das andauernde Spiel fördert die Konzentration, die für die Schule Voraussetzung ist. In der Freispielzeit werden auch Bastelarbeiten angeboten, bei denen die Motorik geübt wird.

 

 

3.2.2.                Angebot in spezifischen Altersgruppen

 

Die Kinder werden entsprechend ihres Alters in Gruppen eingeteilt. In diesen Gruppen werden altersentsprechende, individuelle Angebote durchgeführt.

 

Montagvormittag                            Angebot der Süßen Mäuse                                                                              mit Kinderpflegerin Nina Müller

 

Dienstagvormittag                          Angebot der Flinken Hasen mit

                                                         Erzieherin Anne Müller

 

Mittwochvormittag                          Turnen

 

Donnerstagvormittag                     Vorschulgruppe Schlaue Füchse mit

                                                         Erzieherin /Kindergartenleitung

                                                         Beatrice Hümmer

 

Freitagvormittag                             Religiöses Angebot für alle Kinder

                                                         Musikschule kommt ins Haus

 

Die Vorschulkinder führen ab 1. Oktober das Sprachtrainingsprogramm bzw. im 2. Halbjahr das Mathematikprogramm durchführen, das täglich 10 - 15 Minuten stattfindet.

 

            3.2.3. Kinderkonferenz

 

In der Kinderkonferenz dürfen die Kinder Entscheidungen treffen. Die Kinder dürfen so ihre Meinungen und Interessen frei äußern. Dadurch wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Sie können über die Wahl von Spielen und Büchern entscheiden, die ca. 1 Mal im Monat ausgetauscht werden. Außerdem wird bei anstehenden Projekten das Interesse der Kinder erfragt.

 

 

            3.2.4. Projektarbeit

 

Bei der Projektarbeit wird von den Kindern ein Thema ausgewählt bzw. erarbeitet. Hierbei entscheiden die momentanen Interessen und die Lebenssituationen der Kinder. Nachdem das Thema ermittelt wurde, werden dementsprechend Angebote durchgeführt.

 

 

            3.2.5. Mahlzeiten

 

In unserem Kindergarten findet ein gemeinsames Essen statt. Zum Frühstück und zur Brotzeit am Nachmittag essen alle Kinder zusammen ihr Essen von zu Hause. Zu Mittag bieten wir warmes, frisches und gesundes Essen an, das im Kindergarten frisch zubereitet wird. Im Eingangsbereich hängt ein monatlicher Essensplan aus. Auf diesem Plan können sich die Eltern einen Überblick über ausgewogene Ernährung verschaffen. Jeden Mittwoch gibt es bei uns Essen, das nach den Rezepten der Eltern und Kinder gekocht wird. Wir erachten das gemeinsame Essen für sehr wichtig, da die Kinder dort alle zusammenkommen und dadurch ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt wird.

 

 

 

4. Erziehungsziele in unserem Kindergarten

 

Hierbei orientieren wir uns an Basiskompetenzen, welche das Kind in der Persönlichkeitsentwicklung stärken und eine positive Kommunikation mit dem Umfeld ermöglichen.

 

Im Kindergartenalltag erziehen wir die Kinder ganzheitlich, sodass die einzelnen Ziele und Angebote nicht getrennt zu sehen sind, sondern aufeinander aufbauen und sich gegenseitig ergänzen. Wir sehen die nachfolgenden Bildungsbereich und die daraus resultierenden Ziele als Schwerpunkt unserer Arbeit.

 

 

4.1. Förderung der Motorik

 

Diesen Entwicklungsbereich sehen wir als besonders wichtig für Kinder. Hierbei ist uns der Ausgleich zwischen Bewegung/Anspannung und Ruhe/Entspannung sehr wichtig. Gerade im Wechselspiel beider Erfahrungen können eigene Kräfte gespürt und der Körper besser wahrgenommen und eingeschätzt werden. Wir fördern die Fein- und Grobmotorik im Tagesablauf, indem wir so oft es geht den Garten nutzen, wo sich die Kinder frei bewegen können. Weiter führen wir regelmäßige Spaziergänge durch.

Zur Förderung der Feinmotorik lernen die Kinder den Umgang mit Werkzeugen wie Schere, Stifte, Pinsel, Kleber und anderen Materialien.

Die Kinder bekommen die Möglichkeit, ihre Geschicklichkeit im feinmotorischen Bereich zu entfalten, z. B. durch Kneten, Falten und Basteln, sowie beim Bauen mit Holzklötzen, Lego und Konstruktionsmaterialien.

In den wöchentlichen Turnstunden werden fein- und grobmotorische

Fähigkeiten aufgebaut und vertieft.

Durch Bewegung ...

 

  • lernen sie ihren Körper, seine Möglichkeiten und Grenzen kennen.
  • erweitern sie ihr Selbstbewusstsein
  • bauen sie soziale Kontakte auf, indem Übungen beim Turnen gemeinsam durchgeführt werden.
  • werden fein- und grobmotorische Fähigkeiten erweitert.
  • entwickeln sich Beziehungen.
  • entwickelt sich ein Körperbewusstsein.
  • werden Grundbewegungsarten geübt: Hüpfen, Laufen, Rennen, Balancieren, Werfen und Fangen.
  • wird Ausdauer und Kondition ausgebaut.
  • fördern wir die Körperkoordination der Kinder.
  • wird das Selbstwertgefühl gesteigert durch mehr Bewegungssicherheit.
  • Lernen sie, Regeln im Umgang mit Materialien und Personen zu erfahren, wahrzunehmen, umzusetzen und zu vertiefen.

 

Pädagogische Umsetzung:

 

  • 1x wöchentliche Turnstunde, z. B. Turnen mit Bällen, Zeitung etc.
  • Durchführung von Bewegungsgeschichten
  • Traumreisen und Entspannungsgeschichten
  • freies Spielen und Bewegen im Garten
  • Übungen zur Förderung der Grob- und Feinmotorik
  • Basteln und Malen
  • Kreative Beschäftigungen mit Verwendung unterschiedlicher Materialien

 

 

4.2. Förderung der Sprache

 

Die Sprache ist für die menschliche Entwicklung von grundlegender Bedeutung. Durch die Sprache bauen sich Beziehungen auf. Nur wenn Kinder und Erwachsene in der Lage sind, sich verständlich auszudrücken, haben sie die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Freundschaften aufzubauen und Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle zu äußern. Besonders wichtig ist uns im Kindergartenalltag ...

 

  • sich durch Sprache mitzuteilen, Erlebtes zu erzählen.
  • dass Dinge und Gegenstände richtig benannt werden.
  • das Sprechen in ganzen Sätzen.
  • dass Kinder lernen, Wünsche und Gefühle sprachlich mitzuteilen.
  • eine deutliche Aussprache.
  • seinem Gegenüber zuzuhören und einander ausreden zu lassen.
  • durch Sprache Konflikte lösen lernen.
  • Gespräche miteinander fördern und stärken.

 

Pädagogische Umsetzung

 

Diese Ziele setzen wir durch die nachfolgenden praktischen Einheiten um:

Wir schaffen vielseitige Sprachanlässe:

 

  • Gespräche führen, in denen sich die Kinder verbal mitteilen.
  • Durchführen von Fingerspielen, die zum rhythmischen Sprechen anregen.
  • Singen von Liedern
  • Bewegungsspiele durch die Sprache begleiten
  • Rollenspiele, Geschichten und Märchen
  • Bücherecke
  • Erlernen von Gebeten und Gedichten
  • Sprachtraining der Vorschulkinder
  • Experimente

 

In der Freispielzeit befinden sich die Kinder immer im sprachlichen Austausch. Hierbei achten wir als Personal auf eine angemessene Ausdrucksweise, unterstützen die Kinder in ihrem Satzbau und sehen uns als sprachliches Vorbild für die Kinder. Vermittelt wird durch Sprachförderung:

 

  • Steigerung der Mitteilungsfähigkeit
  • Anregung der Sprechfreude
  • Auf- und Ausbau von Satzbau
  • Ermutigen zum Sprechen
  • durch das Sprechen Befindlichkeiten mitteilen
  • Erweiterung des Wortschatzes

 

Vorkurs Deutsch

 

In der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres sind Kindertageseinrichtungen verpflichtet, bei allen Kindern den Sprachstand in der deutschen Sprache zu erheben. Bei Feststellung eines zusätzlichen Unterstützungsbedarfs wird den Eltern die Teilnahme am Vorkurs oder einer gleichermaßen geeignete Sprachfördermaßnahme für ihr Kind empfohlen.

 

Der Vorkurs sollte möglichst in der Kindertageseinrichtung abgehalten werden. Sollten es weniger als 6 Kinder sein, besteht die Möglichkeit, dass der Vorkurs in der Grundschule Marktbreit abgehalten wird.

 

Es werden mit Übungen Grammatik, Satzbau usw. spielerisch erlernt.

 

 

4.3. Förderung der Merkfähigkeit

 

Unter Merkfähigkeit versteht man die Fähigkeit, aufgenommene Informationen über einen Zeitraum von etwa 10 Minuten im Gedächtnis zu behalten und wieder abrufen zu können.

Merkfähigkeit wird bei uns im Kindergartenalltag täglich geübt, indem wir beispielsweise Lieder und Fingerspiele lernen, Geschichten nacherzählen, Tischregelspiele anbieten, welche die Merkfähigkeit unterstützen und Dinge von Vortagen aufgreifen und im Morgenkreis wiederholen.

Uns ist wichtig, dass die Kinder schon von Beginn an kleine Arbeitsaufträge

erteilt bekommen, wobei sie ihre Merkfähigkeit schulen. So wird Merkfähigkeit beispielsweise im Alltag gefördert und erweitert:

 

  • Im Freispiel regen unterschiedliche Brettspiele am Tisch die Merkfähigkeit der Kinder an.
  • Durch das Zuteilen von Arbeitsaufträgen, welche die Kinder selbständig erledigen, schulen wir die Merkfähigkeit.
  • Bei gezielten Beschäftigungen im Morgenkreis werden Themen von den letzten Tagen oder Wochen aufgegriffen und gemeinsam mit den Kindern reflektiert.
  • indem wir die Kinder ermutigen Erlebnisse zu erzählen.
  • durch spezielle Spiele und Übungen.

 

Bei den Beschäftigungen achten wir besonders darauf, dass es die aktuellen Interessen der Kinder anspricht, was wiederum ihre Konzentration und zugleich ihre Merkfähigkeit positiv beeinflussen kann. Durch das Reflektieren von bestimmten Beschäftigungen erinnern sich die Kinder immer wieder an vergangene Situationen, was wiederum die Gedächtnisleistung unterstützt.

 

4.4. Förderung der Selbstständigkeit

 

Erziehung zur Selbstständigkeit bedeutet für uns, dass wir den Kindern Vertrauen schenken und ihnen zeigen, dass sie vieles bereits können und einiges noch lernen dürfen. Ein wichtiges Ziel unserer pädagogischen Arbeit

ist es, dass Kinder selbständig werden, um den üblichen Anforderungen des Alltags gewachsen zu sein.

 

Diese beinhaltet z. B.

 

  • selbständiges Bestimmen von Spielpartnern und Spielecken
  • Verantwortung übernehmen für alltägliche Aufgaben
  • selbständiges An- und Ausziehen
  • selbständiges Essen im Rahmen einer Gemeinschaft
  • selbständiger Toilettengang und Hände waschen

 

Durch Entscheidungsmöglichkeiten, kleinere Arbeitsaufträge und Anregungen zur selbständigen Beschäftigung und Mithilfe stärken die Kinder ihr Selbstvertrauen und entwickeln somit mehr Selbständigkeit und ein positives Selbstwertgefühl.

 

 

Umsetzung im praktischen Alltag

 

  • Entscheidungsfähigkeit wird geübt im Freispiel durch das eigenverantwortliche Handeln und Bestimmen von Spielmaterial und Spielpartnern.
  • Selbständigkeit wird dadurch gefördert, indem wir darauf achten, dass die Kinder sich möglichst selbständig an- und ausziehen, sich beim Essen selbst einschenken und den Toilettengang eigenverantwortlich durchführen.
  • Durch gezielte Beschäftigungen im Morgenkreis sollen sich die Kinder einbringen, treffen eigenverantwortlich Entscheidungen wie das Bestimmen eines Spieles oder die Wahl eines anderen Kindes.

 

Eine wichtige Voraussetzung ist dabei unsere Unterstützung. Wir ermutigen die Kinder in ihrem selbständigen Handeln, Dinge erst allein auszuprobieren, bevor sie sich Unterstützung holen. Dabei ist uns das Lob sehr wichtig. Durch diese Punkte möchten wir eigenverantwortliches und selbständiges Handeln bei Kindern anregen, stärken und vertiefen.

 

 

 

 

 

4.5. Förderung der Konzentrationsfähigkeit

 

Sich zu konzentrieren bedeutet, aufnahmebereit zu sein, seine Wahrnehmung zu schärfen, seine Sinne einzuschätzen und Informationen zu speichern. Konzentrationsfähigkeit entwickelt sich sowohl bei eigenem Interesse an einer Sache als auch über die Sinne (Alles was ich riechen, schmecken, sehen, greifen und fühlen kann, begreife und verstehe ich viel schneller.). In allen Bereichen des Kindergartenalltags werden die Kinder herausgefordert, ihre Konzentrationsfähigkeit einzusetzen.

 

Konzentrationsfähigkeit muss erlernt und regelmäßig geübt werden. So fördern wir im Kindergarten besonders auch diesen Aspekt durch ...

 

  • Lernen von Fingerspielen, Reimen, Gedichten und Liedern
  • Geschichten nacherzählen lassen
  • Bilderbuchbetrachtungen
  • Spiele mit gezielten Lerninhalten
  • Zuordnungsspiele
  • Wiederholung von gelernten Dingen
  • Gespräche über Erlebtes
  • Aufmerksamkeit darauf lenken, dass die Kinder angefangene Sachen zu Ende bringen. Wir unterstützen und motivieren die Kinder, dass sie es allein können, etwas zu beenden, indem wir sie in ihrem Tun loben und verstärken.
  • das Weitergeben von Aufträgen an Kinder, welche sie selbständig durchführen.

 

Wir nutzen jede Gelegenheit bei gutem Wetter in den Garten zu gehen. Hier können sich die Kinder an der frischen Luft bewegen. Kinder, die körperlich nicht ausgelastet sind, werden leicht „zappelig“. Bewegung fördert die Durchblutung, erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut und erhöht damit die Fähigkeit zur Konzentration.

 

 

4.6. Förderung der Beziehungsfähigkeit

 

Jedes Kind ist eine Persönlichkeit mit individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen. Wir unterstützen die Kinder darin, ihre Persönlichkeit zu entwickeln, um sich eigenverantwortlich und selbstbewusst im Leben zurecht zu finden. Unser Ziel ist es, die Beziehungsfähigkeit zu stärken und zu erweitern. Beziehungsfähigkeit umfasst alle Fähigkeiten zu einem konstruktiven Miteinander im sozialen Zusammenleben, insbesondere die Fähigkeit und Bereitschaft ...

 

  • zur Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen Personen.
  • Rücksicht auf andere zu nehmen und eigene Bedürfnisse auch einmal zurück zu stellen.
  • miteinander streiten zu können, Konflikte gewaltfrei und verbal zu lösen und eigene Fehler einzugestehen.
  • in einer Gemeinschaft mit anderen vertrauensvoll zusammen zu arbeiten.

 

Gerade im Freispiel werden soziale Kompetenzen aufgebaut wie Konfliktfähigkeit, Kompromissbereitschaft und Einfühlungsvermögen. Wir

unterstützen die Kinder ihrer Entwicklung entsprechend, ihre Konflikte in der Gruppe selbst zu lösen, und helfen ihnen so, durch vielfältige Erfahrungen Offenheit, Gerechtigkeit, Freundschaft und Toleranz zu erfahren.

 

 

4.7. Förderung des Gemeinschaftsgefühls und der Gruppenfähigkeit

 

Durch das Zusammenleben in der Gruppe lernen die Kinder Toleranz, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Einfühlungsvermögen und Konfliktlösung. Durch gemeinsame Aktionen, Angebote und Feste fördern wir den Gemeinschaftssinn und stärken das WIR–Gefühl im Umgang mit unseren Mitmenschen.

 

Wir entwickeln mit den Kindern ein Gemeinschaftsgefühl, indem jeder seinen Platz in der Gruppe findet und sich wohl, aufgenommen und akzeptiert fühlt.

Kinder lernen den anderen so anzunehmen, wie er ist, seine Eigenarten und

Bedürfnisse zu tolerieren und akzeptieren.

 

Die Gruppenfähigkeit wird besonders gestärkt durch ...

 

  • das gemeinsame Feiern von Festen.
  • das gemeinsame Vorbereiten von diesen Festen mit den Kindern.
  • das Durchführen von Gesellschafts- und Kreisspielen, in welchen die Kinder miteinander kooperieren müssen.
  • das Durchführen von Beschäftigungen, wobei die Gruppe gemeinsam ein Ziel erreichen soll.
  • die verschiedenen Spielbereiche im Gruppenraum wie Puppenecke, Bauecke und Maltisch wird das gemeinsame Handeln unterstützt.
  • gemeinsames Essen und Beten.
  • Zudem entwickeln die Kinder durch das Spiel soziale Kompetenzen wie Rücksichtnahme, Toleranz, Regelverständnis und Respekt, was wiederum die Gruppenfähigkeit und das Gemeinschaftsgefühl positiv beeinflussen kann.

 

 

4.8. Religiöse Erziehung

 

Die religiöse Erziehung in unserem Kindergarten beinhaltet das kindgerechte Vermitteln von Gebeten, Liedern und biblischen Geschichten. Zudem werden christliche Grundwerte wie Geborgenheit, Gottvertrauen, Rücksichtnahme, Freundschaft und Hilfsbereitschaft in den religiösen Liedern, Gebeten und Geschichten vermittelt und die Kinder erfahren christliche Grundwerte.

 

Zudem ist uns das Feiern von Festen im Kirchenjahr sehr wichtig. Unsere

Höhepunkte sind hier: Weihnachtsfeier, Osterfeier, St. Martin, Erntedank u. ä. Diese Feste sehen wir als ein festes Ritual in unserem Kindergartenjahr an, was wiederum Kindern Sicherheit gibt. Die Kinder werden bei den Vorbereitungen und Gestaltungen mit einbezogen, indem sie Lieder singen, biblische Geschichten kreativ und szenisch darstellen.

 

Besonders vermittelt wird/werden ...

 

  • christliche Werte.
  • Wissen über christliche Feste im Kirchenjahr.
  • Kennenlernen der Bibel und religiöser Geschichten.
  • christliche Rituale wie Gebete und Lieder.
  • Kennenlernen von anderen Religionen.

 

Es gibt konkrete religiöse Rituale und Angebote in unserem Kindergarten. Das Beten ist ein fester Bestandteil des Tagesablaufes. Vor jeder gemeinsamen Mahlzeit wird ein Tischgebet gesprochen. Dadurch erfahren die Kinder Sicherheit, was sie wiederum in ihrer Persönlichkeit stärkt.

 

 

 

 

 

4.9. Erlernen und Beachten der Regeln

 

Regeln geben unseren Kindern und den Erwachsenen Orientierung für ihr Verhalten und Ermöglichen das harmonische Zusammenleben im Kindergarten. Wir möchten den Kindern den Freiraum für individuelle Erfahrungen geben, ihnen das Ausprobieren ermöglichen und selbständiges Handeln anregen.

 

Um dies umzusetzen zu können, braucht es einen geregelten und strukturierten Tagesablauf. In diesem erfährt das Kind bestimmte Regeln und Grenzen, setzt sich damit auseinander und kann so ein Regelverständnis entwickeln. Hierbei achten wir besonders darauf, dass die Regeln klar ausgesprochen und von den Kindern umgesetzt werden.

Durch ein klares Regelverständnis können sie ein Gefühl entwickeln, das Sicherheit gibt, und den Mut entwickelt, eigene Entscheidungen zu treffen und Neues auszuprobieren.

 

Kinder lernen Regeln im Kindergartenalltag beispielsweise …

 

  • während dem Freispiel und gezielten Beschäftigungen.
  • Bei Regelspielen werden spezifisch Regeln gelernt und umgesetzt, um das Spiel zu ermöglichen.
  • dass es in den verschiedenen Spielbereichen klare Verhaltensregeln gibt, die das gemeinsame Handeln fördern und unterstützen.
  • Dass im Morgenkreis besonders auf das Einführen und Einhalten von Gesprächsregeln geachtet wird.
  • dass es bei gezielten Beschäftigungen bestimmte Verhaltensweisen und Rituale gibt wie eine Sitzordnung oder der Einstieg in eine Beschäftigung, an denen sich die Kinder orientieren können.
  • dass beim Turnen klare Regeln ausgesprochen und umgesetzt werden.

 

 

4.10. Sauberkeitserziehung

 

Wir verstehen unter Sauberkeitserziehung nicht nur das Wickeln und die Hinführung zum selbständigen Benutzen der Toilette, sondern auch die Körperpflege wie z. B. das Aufmerksam machen des Kindes zum selbständigen Hände- bzw. Gesicht waschen.

 

Wir drängen die Kinder nicht, sondern lassen ihnen die Zeit, die sie brauchen, um diese Tätigkeiten zu erlernen und selbständig durchzuführen. Besonders bestärkt werden die Kinder darin, selbständig auf die Toilette zu gehen, verbal zu äußern, dass sie auf die Toilette müssen, und darin, nach dem Toilettengang und vor Mahlzeiten Hände zu waschen.

 

Wir begleiten die Kinder zur Toilette, geben Hilfestellung und leiten sie an, sich selbständig an- und auszuziehen. Uns ist wichtig, die Kinder nicht unter Druck zu setzen, sondern ihnen die Zeit zu geben, die sie benötigen, um „sauber“ zu werden.

 

Unser Bestreben ist es, die alltäglichen Hygienemaßnahmen für die Kinder zum Ritual werden zu lassen, sodass es für die Kinder selbstverständlich wird und sie das Erlernte ebenso zu Hause umsetzen.

 

 

 

 

4.11. Individuelle Förderung

 

Um Ihr Kind individuell und gezielt in ihrer Entwicklung zu unterstützen, haben wir die Kinder in drei Gruppen eingeteilt:

 

  • unsere Jüngsten im Alter von 2½ – 3 Jahren
  • die Mittleren im Alter von 4 - 5 Jahren
  • die Vorschüler im Alter von 5 - 6 Jahren

 

Ein bis zwei Mal wöchentlich findet für diese Gruppen eine gezielte Beschäftigung statt, in welcher sie individuell und gezielt gefördert werden. Hierbei wird ein Schwerpunkt festgelegt, welchen die Kinder am Ende der Beschäftigung erreichen sollten. Besonders in der Kleingruppe ergibt sich die Möglichkeit, die Kinder individuell und gezielt in ihren Fähigkeiten und Kompetenzen zu fördern. Besonders soziale Fähigkeiten wie Kooperationsbereitschaft, Rücksichtnahme und Gesprächsregeln können hier gelernt und eingeübt werden. Die Kinder lernen sich so untereinander besser kennen, ihre Fähigkeiten und Stärken einzuschätzen.

 

Zusätzlich können wir dadurch besonders auf individuelle Bedürfnisse und Wünsche der Kinder eingehen und diese in der Kleingruppe intensiver umsetzen.

 

Während des Freispiels beobachten wir die Kinder in ihrem Spielverhalten, fördern jedes Kind einzeln, indem wir Tischspiele durchführen, ihnen gezielte Arbeitsaufträge zuteilen, welche sie selbständig durchführen.

 

Individuelle Förderung geschieht durch:

 

  • kreative Beschäftigungen
  • gezielte Förderangebote

 

Hierbei orientieren wir uns am individuellen Entwicklungsstand der Kinder und bestärken sie in ihrem Handeln, um erwünschtes Verhalten zu wiederholen und zu vertiefen.

 

 

4.12. Vorschule

 

Die Vorschule findet zwei Mal wöchentlich statt. Die Kinder müssen selbständig oder in Gruppen arbeiten.

 

Es finden Lernblätter, Experimente, Mathematikprogramm und ein Sprachtraining statt. Die Kinder werden altersgerecht gefördert und behutsam auf die Schule vorbereitet. Sie lernen hier, sich längere Zeit auf eine gestellte Aufgabe zu konzentrieren.

 

Das Sprachtraining findet im ersten Halbjahr und das Mathematikprogramm im zweiten Halbjahr statt. Beide Programme werden täglich für ca.10 Minuten

durchgeführt.

 

Die Vorschüler unternehmen verschiedene Ausflüge:

 

  • Besuche in der Schule

 

  • Besuche im Kindergarten Martinsheim

 

  • Schuleingangsuntersuchung

 

  • Schuleinschreibung

 

  • Vorschulausflug

 

 

Ein besonderes Erlebnis ist am Ende des Kindergartenjahres die Übernachtung der Vorschüler im Kindergarten.

 

Termine für alle Veranstaltungen werden immer gesondert festgelegt!

 

 

 

5. Elternarbeit

 

5.1. Feste/ Mitarbeit bei Festen

 

Bei uns im Kindergarten finden viele Feste statt. Bei einigen sind wir auf die Mithilfe der Eltern angewiesen. Für den Kindergarten ist es sehr wichtig, dass alle Eltern mithelfen!

 

Wir brauchen Hilfe beim Waldfest, Sommerfest und St. Martin. Unterstützung benötigen wir auch im Garten, wenn einmal etwas zu reparieren ist oder die Spielgeräte gestrichen werden müssen.

 

Die Feste sind dafür gedacht, Geld für den Kindergarten einzunehmen. Mit diesem Geld können wir neue Spielsachen/Spielgeräte, Bücher oder Bastelsachen für die Kinder anschaffen.

 

Der aktuelle Kindergartenbeitrag kann auch nur durch die Mithilfe der Eltern so niedrig gehalten werden!

 

Sommerfest

Das Sommerfest findet im Kindergarten statt und wird vom Elternbeirat ausgerichtet. Hierbei benötigen wir die Hilfe eines Elternteils.

 

St. Martin

Dieses Fest wird vom Elternbeirat ausgerichtet.

 

Waldfest

Das Waldfest ist das größte Fest, das der Kindergarten veranstaltet. Der Veranstalter bei diesem Fest ist der Diakonieverein. Hierbei benötigen wir die Hilfe beider Elternteile!

Das Waldfest ist immer an Christi Himmelfahrt.

 

 

Feste nur für die Kindergartenkinder

 

Erntedank

Wir bringen unsere gesammelten Gaben in die Kirche und halten einen kleinen Gottesdienst.

 

Weihnachten

Wir feiern mit den Kindern einen besinnlichen Tag, haben ein Buffet und der Kindergarten endet für alle Kinder (vorzeitig spätestens um 14:00 Uhr).

 

Fasching

Wir haben einen lustigen Tag mit einem Buffet; der Kindergarten endet um 14:00 Uhr.

 

Ostern

Wir suchen Osternester, haben ein Buffet und der Kindergarten endet (vorzeitig spätestens um 14:00 Uhr).

 

Elternfest

Alle Mamas und Papas sind herzlich eingeladen, um sich von ihren Kindern einmal verwöhnen zu lassen. Dieses Fest findet immer an dem Freitag vor oder nach Muttertag statt. Der Kindergarten endet um 14:00 Uhr.

 

 

5.2. Anmeldegespräch/ Aufnahmegespräch

 

Wir haben im Kindergarten 25 Plätze für Kinder von 2 ½ bis 6 Jahren und ca.

7 Plätze für Schulkinder der 1. und 2. Klasse. In Ausnahmefällen (z. B: niedrige Kinderzahlen) kann der Kindergarten mit Erlaubnis vom Landratsamt auch 2-jährige Kinder aufnehmen.

 

Wir werden uns zur gegebenen Zeit bei Ihnen melden, um einen Termin für das Anmeldegespräch zu vereinbaren.

 

Wer unter dem Jahr zuzieht, den bitten wir um einen kurzen Anruf, um einen Termin für das Anmeldegespräch zu vereinbaren.

 

Beim Anmeldegespräch zeigen wir Ihnen die Räumlichkeiten, beantworten Ihre Fragen und machen einen neuen Termin für das Aufnahmegespräch aus. Sie bekommen von uns einen Aufnahmebogen, den Sie beim nächsten Termin ausgefüllt wieder mitbringen.

 

Beim Aufnahmegespräch bringen sie bitte mit:

 

         - Impfpass des Kindes

         - Untersuchungsheft des Kindes

         - bei Alleinerziehenden eine Kopie der Sorgerechtserklärung

         - Personalausweis

 

Beim Aufnahmegespräch bekommen sie von uns:

 

         - Betreuungsvertrag

         - Buchungsformular

         - Preisliste

 

Die Eingewöhnungszeit ist abhängig vom Alter des Kindes. In der Regel beträgt sie zwei Wochen mit Eltern und erfolgt stundenweise.

 

Am 1. Kindergartentag benötigt das Kind:

 

  • Hausschuhe
  • Kindergartentasche
  • Brotzeit
  • Gummistiefel
  • Wickelkinder: Windeln, Feuchttücher, Wickelunterlage und Wechselkleidung
  • im Herbst – Frühling Wetterfeste Kleidung
  • bei Schnee bitte Schneeanzug/Hose

 

Gestaltung der Eingewöhnung

 

  1. Grundphase

 

  1. Tag Kind und Eltern schauen sich gemeinsam die Einrichtung an. Die ersten Kontakte zu Erziehern und Kindern werden geknüpft. Der Tag endet nach ca. 1 Stunde.

 

  1. – 3. Tag Die Eltern halten sich für ca. 1 – 2 Stunden mit dem Kind in der Einrichtung auf.

 

  1. Tag Die Eltern entfernen sich nach einiger Zeit aus dem Gruppenraum, nachdem sie sich vom Kind verabschiedet haben. Die Trennung endet nach ca. 30 Minuten.

 

  1. Stabilisierungsphase

 

  1. – 6. Tag Die Trennungszeiten werden täglich verlängert. Die Fachkraft übernimmt zunehmend die Versorgung des Kindes.

 

  1. Schlussphase

 

  1. – 9. Tag Das Kind bleibt die gebuchte Zeit allein in der Einrichtung.

 

Die Eingewöhnungszeit wird individuell dem Kind angepasst. Die einzelnen Phasen können sich je nach Kind verlängern oder verkürzen. Die Eingewöhnungszeit beträgt ca. 3 – 4 Wochen.

Wir bitten Sie darum, sich in der Eingewöhnungsphase nichts vorzunehmen, da es immer sein kann, dass wir Sie telefonisch erreichen müssen und Sie ihr Kind abholen müssen! Es ist sehr wichtig, dass Sie während der Eingewöhnung immer für Ihr Kind greifbar sind! Wenn das Kind das Sicherheitsgefühl verliert, kann es sein, dass sich die Eingewöhnungsphase verlängert.

 

 

5.3. Elternabende

 

Im September ist der 1. Elternabend. Hier findet die Elternbeiratswahl statt.

Sie entscheiden selbst, welche Elternabende Sie interessieren! Bei der Elternbeiratswahl hängen wir eine Liste aus, wo Vorschläge eingetragen werden können. Je nach Interesse wird das Thema dann entschieden.

 

 

5.4. Elternbeirat

 

Der Elternbeirat wird am Abend der Elternbeiratswahl gewählt. Alle anwesenden Eltern wählen aus ihrer Mitte 3-6 Personen aus, die für das nächste Jahr den Elternbeirat bilden. Die Gewählten legen anschließend untereinander den Vorsitz fest.

 

 

Die Aufgaben des Elternbeirats sind:

 

  • Organisation bei St. Martin und dem Sommerfest
  • eine wichtige Aufgabe ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Eltern und Schule
  • Der/die Vorsitzende des Elternbeirates nimmt an den Sitzungen des Diakonievereins teil.
  • Der Beirat hat eine beratende Funktion und das Recht, vor wichtigen Entscheidungen informiert und gehört zu werden.
  • Der Beirat hat keine Befugnis Entscheidungen zu treffen.

 

 

5.5 Entwicklungsgespräche

 

1 – 2 Mal im Jahr findet ein Elterngespräch statt. Wir informieren die Eltern über die Entwicklung ihres Kindes. Die Gespräche finden meist nach den Beobachtungsbögen statt.

Es können aber jederzeit Termine für weitere Gespräche von beiden Seiten vereinbart werden.

In einem Tür-und-Angel-Gespräch, das fast täglich stattfindet, können Fragen beantwortet werden, Probleme oder der Tag kurz besprochen werden.

 

 

5.6. Elternbefragung

 

Wir führen einmal im Jahr eine Elternbefragung anhand von Fragebögen durch. Die Bögen werden anonym ausgefüllt und im Kindergarten in die Umfragebox, die dort für Sie bereitsteht, eingeworfen.

Die Bögen werden ausgewertet und das Ergebnis bekannt gegeben.

Der Vorteil der Fragebögen besteht darin, Vorschläge und Änderungen aufzunehmen und umzusetzen.

 

 

5.7. Kindergarten - Zeitung

 

Alle drei Monate bekommen Sie von uns die Kindergarten-Zeitung.

Hier werden Sie über anstehende Termine/Schließtage/Ferien oder Veranstaltungen informiert.

 

 

 

 

 

 

5.    Kooperation mit anderen Einrichtungen

 

 

6.1 Grundschule

 

Am Anfang jedes Jahres treffen sich die Kindergartenleitungen der Kindergärten Gnodstadt, Martinsheim und Seinsheim mit der Grundschule Martinsheim. Dort werden der Jahresablauf und die momentane Vorschulkind-Situation besprochen. Es finden einige Besuche zwischen Lehrerin und Vorschulkindern statt, damit alle Vorschulkinder gut auf den Übergang zwischen Kindergarten und Schule vorbereitet sind.

 

 

6.2. Beratungsstelle/ Frühförderstelle/ Fachkräfte

 

Der Kindergarten arbeitet eng mit der Beratungsstelle, Frühförderstelle und Fachkräften (Logopäden, Ergotherapeuten ...) zusammen.

Damit die Kindergartenkinder sich gut entwickeln können, brauchen sie manchmal von außen eine zusätzliche Förderung. Der Kindergarten berät die Eltern und gibt ihnen Informationen, an welche Stellen sie sich mit ihrem Kind wenden können.

 

 

6.3. Jugendamt

 

Der Kindergarten arbeitet auch mit dem Jugendamt zusammen. Manche Eltern bekommen finanzielle Unterstützung vom Amt. Daher findet hier ein gegenseitiger Austausch statt.

 

Bei Fällen, bei dem das Wohl des Kindes gefährdet ist, müssen wir dem Jugendamt Meldung machen.

 

 

6.4. Vereine

 

Der Kindergarten kooperiert mit verschiedenen Vereinen aus Gnodstadt.

Die Kooperation ist wichtig, um die jährlichen festlichen Aktivitäten erfolgreich gestalten zu können. Zu den Vereinen zählen unter anderem der Sportverein, Reitverein, die Landjugend und Feuerwehr.

 

 

6.5. Kirche

 

Der Kindergarten arbeitet außerdem mit der Kirche zusammen. Wir feiern Erntedank und unseren Sankt Martinstag dort.